Kleines Reifen ABC
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Kleines Reifen ABC

Das kleine Reifen ABC betrachtet hier zwei Themen des Fahreralltags,

  • die Thematik von Sommer- und Winterreifen,
  • die kryptischen Reifenangaben.
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Reifenart (Sommer- und Winterreifen)

Die Räder sind bildlich ausgedrückt die Füße des Automobils. Auch das Automobil hat zur sicheren Fortbewegung den Bedarf eines passenden Schuhwerkes, d.h. einer passenden Bereifung. So gibt es speziell für die extremen Jahreszeiten Sommer- wie auch Winterreifen.

Was macht ein en Sommerreifen zu einen Sommerreifen bzw. einen Winterreifen zu einen Winterreifen?

Ausschlaggebend sind die Gummimischung und das Profil des Reifens.

Sommerreifen haben eine relativ harte Gummimischung, die bis ca. 8 Grad Celsius einwandfrei funktioniert. Unterhalb dieser Temperaturgrenze verliert die Reifenoberfläche des Sommerreifens den sogenannten Gripp, d.h. die Verbindung zwischen Reifen und Straße wird geringer.

Winterreifen weisen feine Lamellen, d.h. feine Einschnitte im Profil, und eine weichere Gummimischung auf. Hierdurch können sich die Winterreifen besser mit dem rutschigen Untergrund verzahnen als der auf Trockenheit spezialisierte Sommerreifen.

Winterreifen Ganzjahresreifen Sommerreifen
Gut erkennbare Lamellen, d.h. schmale, gezackte Rillen, sind Merkmal eines Winterreifens. Die für Sommer und Winter geeigneten Reifen weisen Lamellen oft nur in der Mitte der Reifenlauffläche auf. Fehlende Lamellen sind Merkmal eines Sommerreifens.
Winterreifen
Ganzjahresreifen
Sommerreifen

Achtung: Die Reifenkennzeichnung "M+S" oder "M&S" steht für Matsch und Schnee. Diese Kennzeichnung ist allerdings nicht geschützt, d.h. auch Reifen, die nicht wintertauglich sind, können eine solche Kennzeichnung tragen! Vorsicht!

Reifenangaben

In dem hier gewählten Beispiel hat der Autoreifen die Reifenangaben 185 / 65 R 15 T.

Reifenangaben

Was sagen diese kryptische Reifenangaben aus?

Die führende Ziffer, hier die '185', gibt die Reifenbreite in mm an, die hier 185 mm beträgt.

Die zweite Ziffer, hier die '65', beschreibt das Verhältnis von Flankenhöhe (gemessen von der Felge) zu Breite des Reifens. In diesem Beispiel ist das Verhältnis 65 Prozent von 185 mm, d.h. der Reifen hat eine Flankenhöhe von 120,25 mm.

Der nun folgende Buchstabe beschreibt die Bauart. Das 'R' steht für Radialreifen, die heute gängige Bauart.

Die nach der Bauartbezeichnung folgende Ziffer, hier die '15', gibt den Felgendurchmesser in Zoll an, der hier 381 mm beträgt.

Der Buchstabe nach dem Felgendurchmesser, hier ein 'T', ist der sogenannte Speed-Index und besagt, wie schnell man mit dem Reifen fahren darf. So steht z.B. ein 'T' für eine verträgliche Geschwindigkeit von 190 km/h, ein 'H' für 210 km/h und ein 'S' für 180 km/h.



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